Cardio Blog » 2007 » Januar
Rückenschmerzen – was tun?
Rückenschmerzen sind in unserer heutigen Zeit nicht mehr nur das Problem älterer oder körperlich hart arbeitender Menschen, nein Rückenschmerzen sind inzwischen zu einer regelrechten Volkskrankheit avanciert.
Falsche (Sitz)Haltungen, zu wenig Bewegung, Verschleiß oder eine Kombination aus allen drei und noch vielerlei mehr Gründen sind in der Regel schuld daran, das inzwischen jeder zweite Deutsche an mehr oder weniger starken Rückenschmerzen leidet oder schon einmal gelitten hat. Daneben können, wenn der Rücken auf einmal Ärger macht, auch psychische Ursachen ein Auslöser sein. Verspannungen und -schmerzen sind also nicht immer nur auf rein körperliche Ursachen zurückzuführen.
Relativ unproblematisch sind Rückenschmerzen, tauchen sie nur sporadisch auf und äußern sie sich vor allem in leichten Verspannungen, einem Ziehen oder einer vorübergehenden Steifigkeit. Schlimm wird es für viele Menschen erst, wenn sich ein chronischer Verlauf andeutet oder einstellt. Von chronischen Rückenschmerzen spricht man dabei, wenn die Beschwerden länger als 12 Wochen andauern.
In ihrem Auftreten können Rückenschmerzen dabei sehr unterschiedlich sein, manch einer kennt den plötzlich aus heiterem Himmel „schießenden“ Schmerz, im Volksmund auch Hexenschuss genannt, andere den stetigen und in andere Körperregionen ziehenden Rückenschmerz, wieder andere verspüren vor allem Verspannungen und Versteifungen in der Muskulatur. Wie auch immer die Rückenschmerzen aussehen, gemein haben sie, dass sie für den Betroffenen sehr unangenehm werden können und bisweilen sogar so schlimme Auswirkungen nach sich ziehen, dass ein normales Leben erheblich erschwert bis unmöglich gemacht wird.
Gegen Rückenschmerzen kann man dabei mit unterschiedlichsten Methoden vorgehen. In schlimmen Fällen (zum Beispiel Bandscheibenvorfall) sind Operationen manchmal unumgänglich. Zu den nichtinvasiven Methoden der Behandlung von Rückenschmerzen gehören die Behandlung mit Medikamenten, Massagen, Gesundheitssport bzw. Physiotherapie etc. Eine weitere sanfte und vielfach wirksame Behandlungsmethode gegen Rückenschmerzen bietet die traditionelle chinesische Medizin mit der Akupunktur.
Die klassische Rückenschule in der Physiotherapie lehrt hierbei vor allem eins: Bewegung und Sport sind wichtig für den Rücken, denn nur eine kräftige und bewegliche Muskulatur kann die Leistung erbringen, die von ihr gefordert wird. Auf die richtige und gerade Haltung (vor allem auch beim Sitzen) kommt es an und bei allen Belastungen des Rückens sollte darauf geachtet werden, dass diese richtig ausgeführt werden und gleichmäßig erfolgen, zum Beispiel indem man beim Bücken mit geradem Rücken in die Hocke geht, indem man keine zu schweren Lasten aus dem Kreuz heraus hebt und so weiter.
Beruhen die Rückenschmerzen auf psychischen Ursachen wie Stress oder Depressionen, sollten nicht nur die Symptome (also die Rückenschmerzen) sondern auch die Ursachen behandelt werden. Als sanftes, natürliches und wirksames Mittel (vor allem bei leichten bis mittelschweren Fällen) hat sich hier Johanniskraut bewährt.
Bestes Mittel, um Rückenschmerzen effektiv zu bekämpfen, ist allerdings immer noch die Vorbeugung: Durch Präventivmaßnahmen wie regelmäßiges Rückentraining, die Beachtung der Grundregeln der Rückenschule und ein allgemein gesundes und ausgewogenes Leben (das heißt zum Beispiel auch die Vermeidung von Risikofaktoren wie Übergewicht oder übermäßigen Stress) lässt sich die Wahrscheinlichkeit deutlich minimieren, mit dem Volksleiden Rückenschmerzen konfrontiert zu werden.
Beitrag vom Dienstag, 23. Januar 2007 von maxine zum Thema Gesundheit.
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Gesund mit Ayurveda – Was steckt dahinter?
Ayurveda – Im Zuge der Lektüre zahlreicher Frauenmagazine ist die ein- oder andere Zeitgenossin bzw. der ein oder andere Zeitgenosse sicherlich schon einmal über diesen Begriff gestolpert. In Wellness-Spas können wir uns mit Ayurvedischen Massagen verwöhnen lassen, wir lesen über die perfekte Wohlfühl-Diät nach Ayurveda-Kriterien und im Laden stehen wir vor dem Regal mit Ayurvedischem Tee und fragen uns: Bringt das was?
Was ist Ayurveda überhaupt? Übersetzen könnte man den aus den Bestandteilen ayur (Leben) und veda (Wissen) zusammengesetzten Begriff mit „Wissen um ein langes Leben“ oder „Lebensweisheit“. Klingt ja schon mal nicht schlecht. Bekannt ist die aus Indien stammende Ayurveda-Lehre schon seit über 5.000 Jahren, erprobt sind die Ansichten also auch schon mehr als reichlich.
Kerngedanke des Ayurveda ist dabei eine ganzheitliche Sicht auf den Menschen, der immer auch im Zusammenhang mit dem ihm umgebenden Universum gesehen wird. Aufgrund dessen spiegelt sich der Kosmos mit seinen 5 Elementen Feuer, Wasser, Erde, Luft und Äther im menschlichen Organismus wider. Aus diesen Elementen bilden sich 3 so genannte Doshas oder Lebensenergien, die einem jeden Wesen in unterschiedlicher Wichtung inne wohnen. Das erste Dosha, Vata, entspricht Wind und Luft, mit Pitta sind Feuer und Wasser verbunden und Kapha steht für Erde und Wasser.
Nach Ansicht der ayurvedischen Philosophie ist der Mensch nun nur gesund und im Gleichgewicht, wenn alle 3 Doshas ausgeglichen und harmonisch zusammen wirken. In der Realität dominieren jedoch meist 1 oder 2 Doshas.
Um positiv auf die Lebensenergien einzuwirken und das Gleichgewicht im Sinne des Ayurveda wiederherzustellen, gibt es innerlich und äußerlich anzuwendende Methoden. Dazu gehören Massagen verschiedener Körperregionen (Padabhyanga = Bein- oder Fußmassage, Mukhabhyanga = Gesichtsmassage, Abhyanga = Ganzkörpermassage), Reinigungs- und Entschlackungskuren (Panchakarma) oder auch spezielle Ernährungsrichtlinien.
Und hilft es nun? Es ist erwiesen, dass Ayurveda-Anwendungen vor allem bei der Linderung und Behandlung von chronischen Erkrankungen hilfreich sind. Wer unter Magen-Darm-Problemen, Kreislaufbeschwerden, Unruhezuständen oder ähnlichem leidet, kann mit Ayurveda vielleicht einen Weg aus der Krise finden.
Und wo findet man einen guten Ayurveda-Arzt? Leider ist die Bezeichnung Ayurveda bei uns in Deutschland nicht geschützt, das heißt, im Prinzip darf sich erst einmal alles Ayurveda nennen. Es gibt aber dennoch eine wichtige Unterscheidung: Die Durchführung wirklicher medizinischer Therapien und Behandlungen ist allein Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten. Was den Wellness- und Gesundheitsvorsorge-Bereich angeht, darf aber jeder mitmischen. Ob eine Einrichtung wirklich nach den Ayurveda-Kriterien handelt und qualitativ hohe Standards anbietet, muss man daher durch Ausprobieren selbst herausfinden.
Beitrag vom Montag, 15. Januar 2007 von Rupert zum Thema Wellness.
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Funktioniert Functional Food?
Wer heute in den Supermarkt geht, um Lebensmittel einzukaufen, muss sich an vielen Stellen vor den prall gefüllten Regalen immer wieder eine Gewissenfrage stellen: Nimmt man nun das günstigste Produkt um den Geldbeutel zu schonen, das Markenprodukt, um dem Standort Deutschland zu unterstützen oder aber das mit den zusätzlichen Vitaminen, um der Gesundheit etwas Gutes zu tun?? Längst ist es nicht mehr so einfach, nur zu einem Joghurt zu greifen. Gibt es doch inzwischen eine weite Palette an probiotischen rechts- oder linksdrehenden, die Darmflora anregenden oder das Immunsystem stärkenden Milchprodukten. Das Cholesterin senkt man durch die Wahl der richtigen Margarine und das Speisesalz mit dem Jod- oder Fluorzusatz und der ACE-Frühstückssaft landen schon fast automatisch im Einkaufswagen.
Zugegeben, verheißungsvoll klingt es ja: Essen und dabei auch noch was richtig Gutes für den Körper tun. Warum nicht?? Nicht umsonst geben Jahr für Jahr mehr Verbraucher Geld für das so genannte Functional Food aus, das neben echten oder angeblichen Gesundheitsnutzen das allgemeine Wohlbefinden steigern oder richtig fit machen soll.
Aber was halten die Produkte wirklich? Reicht ein Joghurt oder Fitness-Riegel am Tag, um gesund zu bleiben? Fitnessstudio ade? Nun, ganz so einfach und weit her ist es mit dem Functional Food dann wohl leider doch nicht. Tatsache ist, dass die Ernährungsindustrie hier einen lukrativen neuen Markt aufgetan hat, denn wer wäre nicht bereit, für das eigene Wohlbefinden auch mal tiefer in die Tasche zu greifen? Verdienen lässt sich damit jedenfalls eine Menge. Ob der Verbraucher aber mit jedem Produkt wirklich bekommt, was er erhofft, ist fraglich. Schließlich ist der Begriff Functional Food noch nicht einmal gesetzlich definiert und klar abgesteckt. So kann sich im Prinzip jedes Lebensmittel mit einem Zusatz an Vitaminen (ob dieser in jedem Fall sinnvoll ist oder nicht, sei dahingestellt) „funktional“ nennen.
Wissenschaftler fordern daher schon länger, dass die angepriesenen Wirkungen von funktionellen Lebensmitteln auch durch Forschungsergebnisse nachweisbar sein müssen. Die ab diesem Jahr geltende Health Claims Verordnung soll unter anderem Sorge dafür tragen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit erstellt dazu eine Positivliste, in der Forschungsergebnisse zum Gesundheitsnutzen von bestimmten Lebensmitteln nachgelesen werden können. Lebensmittelproduzenten dürfen in Zukunft nur in dieser Liste proklamierte Hinweise werblich nutzen, Aussagen, die sich auf die Heilung von bestimmten Krankheiten beziehen, sind weiterhin untersagt. Erlaubt sind dagegen aber bald Aussagen darüber, dass ein Produkt das Risiko senke, an einer bestimmten Krankheit zu erkranken.
Studien, die nachweislich belegen, dass Functional Food einen deutlichen Vorteil im Gegensatz zu „normalen“ Lebensmitteln und gesunder Lebensweise mit ausreichender Bewegung hat, gibt es aber bislang kaum. Der Unterschied liegt in der Regel beim Preis. Und dem guten Gewissen oder der Hoffnung, die man sich erkauft. Das kann man sich aber auch erarbeiten. Der Gang ins Fitnessstudio, der Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad und das Genießen möglichst naturnaher Lebensmittel wären da erste Schritte. Und seien Sie sicher: das funktioniert!
Beitrag vom Mittwoch, 10. Januar 2007 von Rupert zum Thema Ernährung.
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Thai-Massage
Verwöhnprogramm aus dem fernen Asien: Wer sich eine traditionelle Thai-Massage (auf Thai: Nuad) gönnt und dies der Welt auch offen kund tut, muss heutzutage nicht mehr mit schiefen Blicken seiner Mitmenschen rechnen: Früher einmal ging dieser Begriff fast automatisch einher mit käuflichen Liebesdiensten von hübschen Asiatinnen. Doch diese Zeiten sind längst vorbei! Die Thai-Massage gehört in vielen Wellness-Einrichtungen inzwischen zum Standardprogramm für Gestresste und Verspannte.
Der klassischen Thai-Massage liegt nichts fernen als Erotik, vielmehr verbirgt sich dahinter uralte asiatische Heilkunst, die zum Beispiel auch gar nicht zwangsläufig am nackten Körper sondern angezogen ausgeübt wird. Der Intimbereich wird bei einer Thai-Massage jedenfalls außen vor gelassen. Richtig ist, dass bei einer Thai-Massage der ganze Körper von Kopf bis bearbeitet wird, wobei auch der Masseur hier vollsten Körpereinsatz zeigt: Mit Händen, Füßen, Knien und Ellenbogen bearbeitet er den Patienten, um dessen körperliches und seelisches Wohlbefinden zu steigern, wobei hier nicht nur Muskeln und Gelenke mechanisch bearbeitet werden sollen sondern auch die Lebensenergie, die durch den Körper fließt, eine wichtige Rolle spielt. Massiert werden vor allem einzelne lokale Punkte, wodurch aber nicht nur die Oberfläche aus Haut und Muskeln beeinflusst wird sondern durch Fernwirkung auch innere Organe.
Wirkung zeigt die Thai-Massage in den unterschiedlichsten Bereichen: Neben ihrer Energie spendenden Wirkung sorgt sie für eine bessere Durchblutung, Schmerzen werden gelindert, der Stoffwechsel angeregt und tiefe Verspannungen werden gelöst. Wer unter Migräne, Muskelkrämpfen oder psychischen Leiden wie Depressionen oder Angst leidet, kann mit einer Thai-Massage begleitend zur klassischen Therapie etwas Gutes für sich tun. Ebenso wird die Thai-Massage präventiv eingesetzt, um Ausgleich, Ruhe und Harmonie im Gegensatz zum stresserfüllten Alltag zu erreichen und zu erhalten.
Beitrag vom Mittwoch, 10. Januar 2007 von maxine zum Thema Wellness.
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