Cardio Blog » 2007 » Januar » 10
Funktioniert Functional Food?
Wer heute in den Supermarkt geht, um Lebensmittel einzukaufen, muss sich an vielen Stellen vor den prall gefüllten Regalen immer wieder eine Gewissenfrage stellen: Nimmt man nun das günstigste Produkt um den Geldbeutel zu schonen, das Markenprodukt, um dem Standort Deutschland zu unterstützen oder aber das mit den zusätzlichen Vitaminen, um der Gesundheit etwas Gutes zu tun?? Längst ist es nicht mehr so einfach, nur zu einem Joghurt zu greifen. Gibt es doch inzwischen eine weite Palette an probiotischen rechts- oder linksdrehenden, die Darmflora anregenden oder das Immunsystem stärkenden Milchprodukten. Das Cholesterin senkt man durch die Wahl der richtigen Margarine und das Speisesalz mit dem Jod- oder Fluorzusatz und der ACE-Frühstückssaft landen schon fast automatisch im Einkaufswagen.
Zugegeben, verheißungsvoll klingt es ja: Essen und dabei auch noch was richtig Gutes für den Körper tun. Warum nicht?? Nicht umsonst geben Jahr für Jahr mehr Verbraucher Geld für das so genannte Functional Food aus, das neben echten oder angeblichen Gesundheitsnutzen das allgemeine Wohlbefinden steigern oder richtig fit machen soll.
Aber was halten die Produkte wirklich? Reicht ein Joghurt oder Fitness-Riegel am Tag, um gesund zu bleiben? Fitnessstudio ade? Nun, ganz so einfach und weit her ist es mit dem Functional Food dann wohl leider doch nicht. Tatsache ist, dass die Ernährungsindustrie hier einen lukrativen neuen Markt aufgetan hat, denn wer wäre nicht bereit, für das eigene Wohlbefinden auch mal tiefer in die Tasche zu greifen? Verdienen lässt sich damit jedenfalls eine Menge. Ob der Verbraucher aber mit jedem Produkt wirklich bekommt, was er erhofft, ist fraglich. Schließlich ist der Begriff Functional Food noch nicht einmal gesetzlich definiert und klar abgesteckt. So kann sich im Prinzip jedes Lebensmittel mit einem Zusatz an Vitaminen (ob dieser in jedem Fall sinnvoll ist oder nicht, sei dahingestellt) „funktional“ nennen.
Wissenschaftler fordern daher schon länger, dass die angepriesenen Wirkungen von funktionellen Lebensmitteln auch durch Forschungsergebnisse nachweisbar sein müssen. Die ab diesem Jahr geltende Health Claims Verordnung soll unter anderem Sorge dafür tragen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit erstellt dazu eine Positivliste, in der Forschungsergebnisse zum Gesundheitsnutzen von bestimmten Lebensmitteln nachgelesen werden können. Lebensmittelproduzenten dürfen in Zukunft nur in dieser Liste proklamierte Hinweise werblich nutzen, Aussagen, die sich auf die Heilung von bestimmten Krankheiten beziehen, sind weiterhin untersagt. Erlaubt sind dagegen aber bald Aussagen darüber, dass ein Produkt das Risiko senke, an einer bestimmten Krankheit zu erkranken.
Studien, die nachweislich belegen, dass Functional Food einen deutlichen Vorteil im Gegensatz zu „normalen“ Lebensmitteln und gesunder Lebensweise mit ausreichender Bewegung hat, gibt es aber bislang kaum. Der Unterschied liegt in der Regel beim Preis. Und dem guten Gewissen oder der Hoffnung, die man sich erkauft. Das kann man sich aber auch erarbeiten. Der Gang ins Fitnessstudio, der Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad und das Genießen möglichst naturnaher Lebensmittel wären da erste Schritte. Und seien Sie sicher: das funktioniert!
Beitrag vom Mittwoch, 10. Januar 2007 von Rupert zum Thema Ernährung.
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Thai-Massage
Verwöhnprogramm aus dem fernen Asien: Wer sich eine traditionelle Thai-Massage (auf Thai: Nuad) gönnt und dies der Welt auch offen kund tut, muss heutzutage nicht mehr mit schiefen Blicken seiner Mitmenschen rechnen: Früher einmal ging dieser Begriff fast automatisch einher mit käuflichen Liebesdiensten von hübschen Asiatinnen. Doch diese Zeiten sind längst vorbei! Die Thai-Massage gehört in vielen Wellness-Einrichtungen inzwischen zum Standardprogramm für Gestresste und Verspannte.
Der klassischen Thai-Massage liegt nichts fernen als Erotik, vielmehr verbirgt sich dahinter uralte asiatische Heilkunst, die zum Beispiel auch gar nicht zwangsläufig am nackten Körper sondern angezogen ausgeübt wird. Der Intimbereich wird bei einer Thai-Massage jedenfalls außen vor gelassen. Richtig ist, dass bei einer Thai-Massage der ganze Körper von Kopf bis bearbeitet wird, wobei auch der Masseur hier vollsten Körpereinsatz zeigt: Mit Händen, Füßen, Knien und Ellenbogen bearbeitet er den Patienten, um dessen körperliches und seelisches Wohlbefinden zu steigern, wobei hier nicht nur Muskeln und Gelenke mechanisch bearbeitet werden sollen sondern auch die Lebensenergie, die durch den Körper fließt, eine wichtige Rolle spielt. Massiert werden vor allem einzelne lokale Punkte, wodurch aber nicht nur die Oberfläche aus Haut und Muskeln beeinflusst wird sondern durch Fernwirkung auch innere Organe.
Wirkung zeigt die Thai-Massage in den unterschiedlichsten Bereichen: Neben ihrer Energie spendenden Wirkung sorgt sie für eine bessere Durchblutung, Schmerzen werden gelindert, der Stoffwechsel angeregt und tiefe Verspannungen werden gelöst. Wer unter Migräne, Muskelkrämpfen oder psychischen Leiden wie Depressionen oder Angst leidet, kann mit einer Thai-Massage begleitend zur klassischen Therapie etwas Gutes für sich tun. Ebenso wird die Thai-Massage präventiv eingesetzt, um Ausgleich, Ruhe und Harmonie im Gegensatz zum stresserfüllten Alltag zu erreichen und zu erhalten.
Beitrag vom Mittwoch, 10. Januar 2007 von maxine zum Thema Wellness.
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